III TEIL Johannas rosa Tagebuch – 25 august Moschu

III TEIL Johannas rosa Tagebuch – 25 august
Moschusrose im Lilienpark.
Es gefiel mir was ich sah. Ich lachte mich selbst im Spiegel an. In einer so frechen, kecken und lasziven Art, wie mich niemand sonst kennt. Niemand aus meinem realen Leben. Weder im Business, noch meiner überschaubaren Familie, schon gar nicht die sogenannten wenigen Freunde und viel zu vielen oberflächlichen Bekannten. Meiner High Society Gesellschaft. Es war als würden die heißen Salsa Rhythmen, die sobald ich die Boutique geschlossen hatte, laut und pulsierend durch die Räume klingen, mein sonst so unterkühltes Blut zum wallen bringen.

Ich tanzte mich in eine Art Rausch. Tauchte in die sinnliche Musik hinein. Die Hitze glühte wie ein sehnsüchtiges Feuer in mir.

Immer wieder drehte ich mich in Schwindel erregenden Pirouetten auf meinen Stillettos. In meinem Atelier um den großen bodentiefen Ankleidespiegel herum. Stützte mich spielerisch und aufreizend an meinem hübschen Schreibtisch ab. Wie im Zwang pendelte mein Blick zwischen Spiegel und Laptop Screen. Diese unverschämte, unsittliche „Aufforderung“ die in meinem geheimen Chat als „Hamster-Nachricht“ aufploppte leuchtete unaufhörlich.

Ich guckte mich in meinem im leeren Geschäft um. Als hätte ich einen Verfolgungswahn. Und dachte bei mir: „Woher weis er das… …. dieser alte miese knurrige Kerl?“

Wie ausgewechselt fühlte ich mich in diesem Moment. Die sonst so Überkorrekte, die Zickige und Unnahbare, überhebliche Frau Johanna, wich einer völlig gegensätzlichen Persönlichkeit. Ich zog die Schublade auf. Dort lag „es“. Es schien als „zwinkerte“ es mir zu. Meine Hand wurde nicht mehr von meinem wachen moralischen Verstand kontrolliert.

Ich sah nur zu. Unfähig einzuschreiten. Wie meine flinken Fingern blitzschnell und zugleich geschmeidig, einer gefährlichen Raubkatze gleich, in die Schublade glitten. Holten „es“ heraus. Und gegen jegliche meiner streng erzogenen Moral und Anstand-Prinzipien. Platzierten meine Finger „es“ an vorbestimmter Stelle. In schamhaftem Entsetzen von mir selbst, schloss ich dabei die Augen. Spürte tief nach unten, in meinen erwartungsvoll ängstlich zitternden Körper hinein. Ein kleiner Ruck durchzuckte mich und ein Beben glühte in sanften wabernden Wellen durch und durch und durch mich.

Dann schaute ich mich wieder an. Im Spiegel. Als würde ich dort die „Veränderung“ sehen können. Und wirklich ich zwinkerte mir zu. Mit einem so gekonnten sexy Augenaufschlag. Das ich meinen eigenen Augen nicht traute. – Selten das ein Satz so viel Tiefsinnigkeit hat. – Ich liebe meine großen, leicht mandelförmigen Augen, besonders wenn meine langen schwarzen Wimpern raffiniert hoch gebürstet „slashen“. Und meine, zum größten Teil japanischen, dunklen Augen, den Gegenüber mit diesem tiefen Waldhonig dunklen Schimmer durchdringen.

Wieder und wieder klimperte ich mir zu. Lachte in einem seltsamen Gemisch aus mädchenhaftem Gegacker und stockend gehauchtem Stöhnen. Dazu leckte ich mit meiner Zungenspitze mir die rot geschminkten Lippen feucht.

Die Lippen derentwegen ich damals so viel im Internat gehänselt wurde. Früher fand ich mein Gesicht einfach nur hässlich. Dieses kleine spitz oval zulaufende Gesicht. Das unverhältnismäßige harte Wangenknochen hat, unpassenden viel zu großen Augen und dieser hässliche über dimensionale Mund.

Ich hätte mir nie vorstellen können, meine von Natur aus zu prallen und zu großen Lippen auch noch so intensiv rot zu schminken.

Aber Mittler Weile ist es mir egal. Es stimmt das mein Mund proportional viel zu groß und die Lippen viel zu dick sind. Sogar ohne irgendwelche kosmetischen Korrekturen. Aber es ist mir egal. Ich beginne mich so anzunehmen wie ich bin. Auch die zweite, die andere, die Seite in mir, die niemals, an das helle Licht der gesellschaftlichen Öffentlichkeit geraten darf.

Als „Die Casssandra“ aus der „Hamster-Parallel-Welt“ schaute mich an. Drehte in lasziver Geste sich langsam um meine eigene Achse. Auf den megageilen schwarzen lack Fesselriemchen Stillettos. In dem hautengen vorne durch geknöpften schwarzen Etuikleid. Es ist aus Leinen und leicht durch schimmernd. Es ist so eng und Figur betont, das ich die oberen Knöpfe so tief aufgeknöpft habe, dass mein schwarzer Spitzen besetze verführerischer zu kleiner BH meine großen weißen Möppse wie Osterglocken milchweiß hoch pusht.

Das weiße Bolero Jäckchen, gibt mir den Hauch von Business, Eleganz und zugleich Extravaganz. Und das Kleidchen ist gerade so kurz, das es noch vertretbar ist. Aber beim sitzen, oder bücken und beugen, sieht man schon recht deutlich das ich hautfarbige Halterlose Spitzenfeinstrümpfe trage. Ich liebe diese Stay-Ups mit der breiten Spitze, sie machen so einen herrlichen runden Arsch, in diesem engen Kleid. Und in dem dazu passenden schwarzen Spitzenslip, glühte „es“ die ganze Zeit….

…. glüht und glüht in unaufhörlichen pulsierenden Wellen durch meinen überreizten Leib, als ich mich auf den Weg in den Feierabend machte.

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